#1 Grundlagen - Regeln zur Rahmung von Ralf 26.07.2015 10:12

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Ein Großteil der Raumbilder sind falsch oder gehirnproblematisch in die Umrandung gesetzt,
die die Beschränkung des Sehwinkels durch die Größe des Betrachtungsgerätes mit sich bringt.
Ein fast durchgängiges Problem der 3D-Filme! Das Gehirn reagiert nicht selten mit Unwohlsein.

Oft wird ein Stereo so montiert:


Die Regel in Kurzform:
Wird ein Gegenstand, der eigentlich hinter dem Rahmen/Fenster liegen müsste, nach vorne gezogen, so entsteht hier ein Bruch.

Ein empfindsames Raumgefühl wird davon gestört, weil das nicht der Erfahrung entspricht. Es sei denn, man macht es generell wie er.

Die Regel - so einfach und allgemein wie möglich:
"Ich trage vor mir den Rahmen, der das Fotofenster* bildet, schaue hindurch und gehe in die Szene hinein.
Sobald ich mit dem Rahmen irgendwo anstoße, muss ich (spätestens) anhalten, oder das Hindernis beseitigen."





*Das wird der Monitorrand sein, wenn man im Vollformat montiert.
Existiert kein Rahmen, normales 180°Sehen, entfällt das Problem.

Der rot unterlegte Satz oben ist schön kurz, wenn mit einem Bild verbunden.
Nur soweit den Rahmen nach vorne bewegen, bis er irgendwo anstößt!

Konfiktfrei und räumlich attraktiver geht es auch: Wie beim Hundebein rechts oben dargestellt.

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